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Accessibility
Der englische Begriff für Barrierefreiheit. Gemeint ist, dass eine Website auch mit Screenreader, Tastatur oder eingeschränktem Sehvermögen nutzbar ist. Maßstab sind die WCAG-Richtlinien.
Above the Fold
Der Bereich einer Seite, der ohne Scrollen sichtbar ist. Der Begriff stammt aus dem Zeitungsdruck, wo am Kiosk nur die obere Hälfte der gefalteten Titelseite zu sehen war. Im Web entscheidet dieser Bereich in wenigen Sekunden, ob jemand bleibt.
Animation
Bewegung im Interface, die einen Zustandswechsel sichtbar macht oder einen Ablauf erklärt. Gute Animation lenkt den Blick, schlechte kostet Ladezeit ohne Gegenwert. Die Frage ist immer, ob die Bewegung etwas erklärt.
API
Eine Schnittstelle, über die zwei Programme Daten austauschen. Auf einer Website steckt dahinter meist eine Anbindung an ein anderes System, etwa das CRM, in das Formulareingaben laufen.
A/B-Test
Ein Vergleich zweier Varianten derselben Seite, bei dem der Verkehr zufällig aufgeteilt wird. Gemessen wird, welche Variante häufiger zur gewünschten Handlung führt. Im B2B scheitern A/B-Tests oft an zu geringen Fallzahlen: Ohne genügend Besucher ist das Ergebnis Zufall.
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Backlog
Eine geordnete Liste offener Aufgaben in einem Projekt. Was oben steht, wird als Nächstes umgesetzt. Der Backlog ist kein Wunschzettel, sondern eine Prioritätsentscheidung.
Die Arbeit daran, wofür ein Unternehmen steht und woran man es wiedererkennt. Dazu gehören Haltung, Sprache und Erscheinungsbild. Branding legt fest, was gesagt wird; Design entscheidet, wie es aussieht.
Breakpoint
Eine Bildschirmbreite, ab der sich das Layout ändert. Breakpoints sorgen dafür, dass dieselbe Seite auf Telefon, Tablet und Monitor funktioniert.
Bounce Rate
Die Absprungrate, also der Anteil der Besuche mit nur einem einzigen Seitenaufruf. Ein hoher Wert ist nicht automatisch schlecht: Wer auf der Kontaktseite die Nummer findet und anruft, springt technisch ab und ist trotzdem ein Erfolg.
Buyer Persona
Eine verdichtete Beschreibung eines typischen Entscheiders: Aufgabe, Druck, Auswahlkriterien, Einwände. Sie ist nützlich, wenn sie aus echten Gesprächen entsteht, und wertlos, wenn sie am Schreibtisch erfunden wird.
Die Handlungsaufforderung auf einer Seite, meist als Button. Sie benennt die nächste Handlung so konkret wie möglich. Mehrere gleichwertige Aufforderungen erzeugen Entscheidungsdruck und damit weniger Handlungen, nicht mehr.
Case Study
Die dokumentierte Darstellung eines Projekts: Ausgangslage, Vorgehen, Ergebnis. Sie überzeugt, wenn das vorherige Scheitern benannt wird und das Ergebnis einen Basiswert und einen Messzeitraum hat.
Farbpalette
Die festgelegte Auswahl an Farben einer Marke, meist eine Primärfarbe, ein bis zwei Sekundärfarben und Abstufungen fuer Flächen und Text. Eine Palette ist erst brauchbar, wenn zu jeder Farbe feststeht, wofür sie verwendet wird und welcher Kontrast damit erreicht wird.
Content-Strategie
Die Festlegung, welche Inhalte ein Unternehmen erstellt, für wen, in welcher Reihenfolge und mit welchem Ziel. Sie beantwortet nicht die Frage, was man schreiben könnte, sondern was man bewusst weglässt.
Canonical Tag
Eine Angabe im Quelltext, die Suchmaschinen mitteilt, welche Adresse die Hauptversion eines Inhalts ist. Sie verhindert, dass mehrere fast gleiche Adressen gegeneinander ranken und sich die Sichtbarkeit aufteilen.
Deep Link
Ein Link, der direkt auf eine Unterseite führt statt auf die Startseite. Deep Links sind für Suchmaschinen und Besucher wertvoller, weil sie ohne Umweg zum gesuchten Inhalt führen.
Design System
Eine Sammlung wiederverwendbarer Bausteine samt Regeln: Farben, Abstände, Schriftgrößen, Buttons, Karten. Es sorgt dafür, dass neue Seiten aussehen wie die bestehenden, ohne dass jemand nachmisst.
DNS
Das System, das einen Domainnamen in die technische Adresse eines Servers übersetzt. Beim Umzug einer Website werden die DNS-Einträge geändert; bis die Änderung überall greift, können einige Stunden vergehen.
Domain
Die Adresse, unter der eine Website erreichbar ist, bestehend aus Namen und Endung. Sie gehört zu den wenigen Entscheidungen einer Website, die sich später nur mit Aufwand ändern lassen.
DSGVO
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU. Für Websites heißt das vor allem: Daten sparsam erheben, vor dem Laden nicht notwendiger Dienste einwilligen lassen und transparent machen, was mit den Daten passiert.
E-Commerce
Der Verkauf von Waren oder Leistungen über eine Website. Technisch unterscheidet sich ein Shop von einer Unternehmenswebsite vor allem durch Warenkorb, Zahlung, Versand und die laufende Pflege der Artikel.
E-E-A-T
Ein Bewertungsrahmen von Google für Inhaltsqualität: Erfahrung, Fachwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit. Praktisch bedeutet das sichtbare Autoren, nachprüfbare Angaben und Inhalte, die aus echter Praxis stammen.
Entität
Ein eindeutig identifizierbares Ding, über das Suchmaschinen Wissen speichern: ein Unternehmen, eine Person, ein Produkt, ein Ort. Wer als Entität erkannt wird, taucht eher in KI-Antworten auf als eine bloße Textstelle.
Evergreen Content
Ein Inhalt, der über Jahre relevant bleibt, weil er eine Grundfrage beantwortet statt ein Ereignis zu kommentieren. Er braucht Pflege, aber keine Neuschreibung.
Exit Intent
Ein Signal, das erkennt, dass ein Besucher die Seite gleich verlässt, meist an der Mausbewegung zum Schließen-Button. Im B2B ist der Einsatz heikel: Ein Einblendfenster kurz vor dem Absprung wirkt schnell aufdringlich.
Favicon
Das kleine Symbol im Browser-Tab, in Lesezeichen und im Verlauf. Es ist der kleinste sichtbare Markenkontakt einer Website und wird erstaunlich oft vergessen.
Featured Snippet
Ein hervorgehobener Antwortkasten über den normalen Treffern. Er wird aus einer bestehenden Seite gezogen, meist aus einem kurzen Absatz, einer Liste oder einer Tabelle direkt unter einer Frage als Überschrift.
Footer
Der Abschluss jeder Seite mit Pflichtangaben, Kontakt und Orientierungslinks. Er ist die letzte Station für Besucher, die oben nicht gefunden haben, was sie suchten.
Formular
Das Feld, über das eine Anfrage entsteht. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Anfragen. Die Kunst liegt darin, gerade so viel zu fragen, dass der Vertrieb qualifiziert weiterarbeiten kann.
Framer
Ein Werkzeug, mit dem Websites gestaltet, gebaut und veröffentlicht werden, ohne den Umweg über ein separates CMS und eigenes Hosting. Stark bei Gestaltung, Animation und kurzer Umsetzungszeit, begrenzt bei sehr großen Inhaltsmengen und nativem Shop.
GEO
Generative Engine Optimization. Die Ausrichtung von Inhalten darauf, in den Antworten generativer KI-Systeme als Quelle genannt zu werden. Anders als bei SEO geht es nicht um eine Position in einer Liste, sondern um Zitierbarkeit.
Glossar
Eine alphabetisch geordnete Sammlung von Fachbegriffen mit kurzen Definitionen. Für Suchmaschinen und KI-Systeme ist ein Glossar wertvoll, weil jede Definition eine abgeschlossene, zitierfähige Antwort ist.
Google Business Profil
Der Eintrag eines Unternehmens in Google Maps und der lokalen Suche. Er wirkt auch im B2B, weil Entscheider vor dem Erstkontakt prüfen, ob es das Unternehmen wirklich gibt.
Google Search Console
Das kostenlose Werkzeug von Google, das zeigt, für welche Suchanfragen eine Website erscheint, wie oft geklickt wird und welche Seiten indexiert sind. Es zeigt echte Daten der eigenen Seite, keine Schätzungen.
Grid
Das unsichtbare Raster, an dem Inhalte ausgerichtet werden. Es sorgt für gleichmäßige Abstände und dafür, dass eine Seite ruhig wirkt, ohne dass der Betrachter sagen kann, warum.
H1
Die Hauptüberschrift einer Seite im Quelltext. Sie benennt in einem Satz, worum es geht, und ist für Leser wie Suchmaschinen der erste inhaltliche Anker. Pro Seite gehört genau eine H1 gesetzt.
Heatmap
Eine farbige Darstellung, wo Besucher klicken, wie weit sie scrollen und wo die Maus verweilt. Sie zeigt Auffälligkeiten, erklärt sie aber nicht; dafür braucht es Beobachtung echter Nutzer.
Hero-Bereich
Der oberste Abschnitt einer Seite, meist mit großer Überschrift, kurzem Nutzenversprechen, Bild und Button. Er beantwortet drei Fragen: Wo bin ich, was bekomme ich, was soll ich tun.
Hosting
Die Bereitstellung von Speicher und Rechenleistung, auf denen eine Website liegt und ausgeliefert wird. Der Anbieter beeinflusst Ladezeit, Erreichbarkeit, Sicherheit und über den Serverstandort auch den Datenschutz.
Hreflang
Eine Auszeichnung, die Suchmaschinen sagt, welche Sprachfassung einer Seite für welches Land und welche Sprache gedacht ist. Ohne sie konkurrieren die Sprachversionen im schlechtesten Fall gegeneinander.
Impressum
Die gesetzlich vorgeschriebene Anbieterkennzeichnung. Sie muss von jeder Seite aus mit wenigen Klicks erreichbar sein und die verantwortliche Person, Anschrift und Kontaktmöglichkeit nennen.
Indexierung
Die Aufnahme einer Seite in den Datenbestand einer Suchmaschine. Ohne Indexierung ist jede weitere SEO-Maßnahme wirkungslos, weil die Seite gar nicht erst als Treffer infrage kommt.
Informationsarchitektur
Die Ordnung der Inhalte einer Website: Was gehört zusammen, was steht wo, wie heißt es. Sie entscheidet darüber, ob Besucher finden, was sie suchen, lange bevor Gestaltung eine Rolle spielt.
Interne Verlinkung
Links von einer eigenen Seite auf eine andere. Sie führen Besucher weiter und zeigen Suchmaschinen, welche Seiten zusammengehören und welche besonders wichtig sind. Struktur schlägt hier Menge.
Iteration
Ein Durchlauf aus Entwurf, Rückmeldung und Überarbeitung. Mehrere kleine Iterationen führen zu besseren Ergebnissen als ein großer Entwurf, über den einmal am Ende gesprochen wird.
JavaScript-Rendering
Das Nachladen von Inhalten durch Skripte im Browser, statt sie direkt im Quelltext auszuliefern. Suchmaschinen können das inzwischen verarbeiten, brauchen dafür aber länger. Wichtige Inhalte gehören deshalb in den ausgelieferten Quelltext.
JSON-LD
Das empfohlene Format, um strukturierte Daten in eine Seite einzubetten. Es steht als eigener Block im Quelltext, stört die Darstellung nicht und beschreibt maschinenlesbar, was auf der Seite zu sehen ist.
Keyword
Der Begriff, den jemand in die Suche eingibt. Entscheidend ist nicht das Wort, sondern die Absicht dahinter: Dieselben zwei Wörter können eine Frage, einen Vergleich oder einen Kaufwunsch bedeuten.
Keyword-Difficulty
Ein Schätzwert von SEO-Werkzeugen auf einer Skala von 0 bis 100 dafür, wie schwer es ist, für einen Begriff in die Top 10 zu kommen. Der Wert wird je nach Werkzeug anders berechnet und ist nur innerhalb desselben Werkzeugs vergleichbar.
KI-Suchmaschine
Ein System, das Suchanfragen mit einer formulierten Antwort beantwortet statt mit einer Trefferliste, etwa ChatGPT, Perplexity oder die KI-Übersichten von Google. Sichtbarkeit bedeutet hier, als Quelle genannt zu werden.
Klickpfad
Die Abfolge der Seiten, die ein Besucher bis zur Anfrage durchläuft. Je länger der Pfad, desto mehr Stellen gibt es, an denen jemand aussteigt.
Kontrast
Der Helligkeitsunterschied zwischen Text und Hintergrund. Die WCAG verlangen für normalen Text ein Verhältnis von mindestens 4,5 zu 1. Heller Grauton auf Weiß ist der häufigste Verstoß auf Unternehmensseiten.
Ladezeit
Die Zeit, bis eine Seite nutzbar ist. Sie beeinflusst Absprünge und Ranking. Die häufigsten Bremsen sind unkomprimierte Bilder, große Videos und Skripte von Drittanbietern.
Landingpage
Eine einzelne Seite mit genau einem Ziel, meist einer Anfrage oder Anmeldung. Sie verzichtet bewusst auf Navigation und Nebenwege. Die Startseite einer Website ist keine Landingpage, auch wenn sie oft so genannt wird.
Largest Contentful Paint
Einer der Core Web Vitals. Gemessen wird, wann das größte sichtbare Element im ersten Bildschirmausschnitt fertig geladen ist. Meist ist das das Hero-Bild oder die Hauptüberschrift.
Lead
Ein Kontakt, der Interesse gezeigt und Daten hinterlassen hat. Ohne Qualifizierung sagt der Begriff wenig: Zwischen einer Newsletter-Anmeldung und einer konkreten Projektanfrage liegen im B2B Monate.
Logo
Das Zeichen, an dem eine Marke erkannt wird. Ein gutes Logo funktioniert einfarbig, in Briefmarkengröße und ohne den Firmennamen daneben.
Markenkern
Der Satz oder die drei Sätze, die festhalten, für wen eine Marke da ist, wogegen sie sich abgrenzt und warum das glaubwürdig ist. Alles Weitere, von der Farbe bis zum Textton, folgt daraus.
Meta Description
Ein kurzer Beschreibungstext im Quelltext, den Suchmaschinen unter dem Titel im Suchergebnis anzeigen können. Sie ist kein Rankingfaktor, beeinflusst aber, ob geklickt wird. Rund 155 Zeichen werden angezeigt.
Microcopy
Die kleinen Texte im Interface: Buttonbeschriftungen, Feldhinweise, Fehlermeldungen, Bestätigungen. Sie entscheiden häufiger über Abbrüche als das Layout.
Mobile First
Die Arbeitsweise, ein Layout zuerst für den kleinen Bildschirm zu entwerfen und dann nach oben zu erweitern. Auf dem Telefon fällt zuerst weg, was nicht trägt, und genau das zeigt, ob ein Abschnitt seine Berechtigung hat.
Mockup
Ein statischer Entwurf, der eine Seite bereits in der späteren Optik zeigt, aber nicht bedienbar ist. Er liegt zwischen dem grauen Wireframe und dem klickbaren Prototyp.
NAP
Name, Adresse, Telefonnummer eines Unternehmens. Für die lokale Suche zählt, dass diese drei Angaben überall identisch geschrieben sind, von der eigenen Website bis zu Branchenverzeichnissen.
Navigation
Die Hauptorientierung einer Website. Sie sollte die Sprache der Kunden sprechen, nicht die interne Organisationsstruktur abbilden. Mehr als sieben Punkte machen die Auswahl mühsam.
Nofollow
Eine Kennzeichnung an einem Link, die Suchmaschinen signalisiert, ihm keine Empfehlung zuzurechnen. Üblich bei bezahlten Links und nutzergenerierten Inhalten.
Noindex
Eine Anweisung im Quelltext, eine Seite nicht in den Suchindex aufzunehmen. Sinnvoll für Danke-Seiten und interne Suchergebnisse, fatal, wenn sie nach dem Launch versehentlich auf der Startseite stehen bleibt.
Nutzerinterview
Ein Gespräch mit echten Kunden oder Interessenten über ihre Aufgaben und Hürden. Gefragt wird nach dem, was sie getan haben, nicht nach dem, was sie tun würden. Erinnerungen sind belastbarer als Vermutungen.
OffPage-SEO
Alle Maßnahmen außerhalb der eigenen Website, die deren Sichtbarkeit beeinflussen, vor allem Verweise und Erwähnungen auf anderen Seiten.
Onepager
Eine Website, die aus einer einzigen langen Seite besteht; die Navigation springt zu Abschnitten statt zu Unterseiten. Geeignet für ein einzelnes Angebot, ungeeignet, sobald mehrere Themen ranken sollen.
OnPage-SEO
Alle Maßnahmen auf der eigenen Website: Inhalte, Struktur, Überschriften, Metaangaben, interne Links und Technik. Der Teil, den man vollständig selbst in der Hand hat.
Open Graph
Auszeichnungen im Quelltext, die bestimmen, wie ein Link in sozialen Netzwerken und Messengern dargestellt wird: Titel, Beschreibung, Vorschaubild. Ohne sie entscheidet die Plattform selbst, und meist schlecht.
Paid Search
Bezahlte Anzeigen in der Trefferliste. Sie bringen sofort Besucher, hören aber in dem Moment auf zu wirken, in dem das Budget endet. SEO wirkt langsamer und bleibt.
Performance
Wie schnell und flüssig eine Website reagiert. Gemessen wird über Ladezeit, Reaktionszeit auf Eingaben und visuelle Stabilität. Performance ist eine Gestaltungsentscheidung, keine reine Technikfrage.
Permalink
Die dauerhafte Adresse eines Inhalts. Sie sollte sich nach der Veröffentlichung nicht mehr ändern; wenn doch, braucht es eine Weiterleitung.
Pillar Page
Die zentrale Seite eines Themenclusters, die das Thema im Überblick behandelt und auf die vertiefenden Artikel verlinkt. Sie bündelt die Signale des ganzen Clusters.
Prototyp
Ein klickbarer Entwurf, mit dem sich der Ablauf einer Website testen lässt, bevor gebaut wird. Er zeigt Verhalten, nicht nur Aussehen.
Quellcode
Der Text, aus dem eine Seite im Browser entsteht. Vieles, was für Suchmaschinen und Barrierefreiheit zählt, steht dort und ist auf der Seite selbst nicht sichtbar: Titel, Beschreibung, Alt-Texte, strukturierte Daten.
Query
Die tatsächlich eingegebene Suchanfrage. Sie unterscheidet sich oft vom Keyword, das man optimiert hat, weil Menschen in ganzen Fragen suchen. Die Search Console zeigt die echten Queries.
Quick Win
Eine Maßnahme mit geringem Aufwand und schneller Wirkung, etwa ein fehlender Titel, ein kaputter Link oder ein unkomprimiertes Bild. Quick Wins ersetzen keine Strategie, finanzieren sie aber oft.
Redirect 301
Eine dauerhafte Weiterleitung von einer alten auf eine neue Adresse. Sie sorgt dafür, dass Besucher und Suchmaschinen die neue Adresse finden und ein Großteil der aufgebauten Sichtbarkeit übertragen wird.
Relaunch
Der Neubau einer bestehenden Website. Rankings brechen dabei fast immer aus demselben Grund ein: Es wurde neu gebaut, aber nicht umgezogen.
Responsive Design
Ein Layout, das sich automatisch an die Bildschirmgröße anpasst. Nicht zu verwechseln mit Mobile First, das die Arbeitsweise beschreibt, nicht das Ergebnis.
Retargeting
Werbung, die gezielt Menschen erreicht, die schon einmal auf der Website waren. Im B2B mit langen Entscheidungswegen oft wirksamer als Werbung an kalte Zielgruppen.
Rich Snippet
Ein erweitertes Suchergebnis mit Zusatzinformationen wie Bewertungssternen, Preisen oder aufklappbaren Fragen. Grundlage sind strukturierte Daten im Quelltext. Ein Anspruch auf Anzeige besteht nicht.
Schema.org
Ein gemeinsames Vokabular, mit dem Inhalte maschinenlesbar ausgezeichnet werden: was eine Organisation ist, was ein Artikel, was eine Frage. Suchmaschinen und KI-Systeme nutzen es, um Inhalte sicher zuzuordnen.
SERP
Die Ergebnisseite einer Suchmaschine. Sie besteht längst nicht mehr nur aus zehn blauen Links, sondern aus Anzeigen, KI-Antworten, Kartenausschnitten, Fragen und Videos.
Sitemap
Eine XML-Datei, die alle relevanten Adressen einer Website auflistet und Suchmaschinen beim Auffinden hilft. Sie ersetzt keine gute interne Verlinkung.
Slug
Der letzte, sprechende Teil einer Adresse nach dem Domainnamen. Er sollte kurz sein, das Hauptthema enthalten, nur Kleinbuchstaben und Bindestriche nutzen und sich nach der Veröffentlichung nicht mehr ändern.
SSL
Ein Zertifikat, das die Verbindung zwischen Browser und Server verschlüsselt; die Adresse beginnt dann mit https. Ohne Zertifikat markieren Browser die Seite als nicht sicher.
Title-Tag
Der Seitentitel im Quelltext. Er erscheint als Überschrift im Suchergebnis und im Browser-Tab und ist eines der wenigen Elemente mit direkter Rankingwirkung. Rund 55 bis 60 Zeichen werden angezeigt.
Touchpoint
Jeder Punkt, an dem jemand mit einer Marke in Berührung kommt: Website, Angebot, Rechnung, Messestand, Fahrzeugbeschriftung. Eine Marke wirkt nur so geschlossen wie ihr schwächster Touchpoint.
Tracking
Die Erfassung von Nutzungsdaten auf einer Website. Was erfasst werden darf, hängt von der Einwilligung ab; ohne sie bleiben nur datensparsame Verfahren.
Traffic
Die Besucher einer Website. Die Zahl allein sagt wenig: Hundert Besucher aus der richtigen Branche sind mehr wert als zehntausend, die nie anfragen.
Typografie
Die Gestaltung von Schrift: Auswahl, Größe, Zeilenabstand, Laufweite, Hierarchie. Sie entscheidet, ob ein Text gelesen wird, und trägt einen großen Teil der Markenwirkung, bevor der erste Satz verstanden ist.
UI
User Interface, die sichtbare Oberfläche: Farben, Schaltflächen, Abstände, Zustände. Eine schöne Oberfläche kann eine schlechte Erfahrung nicht retten.
Unique Content
Inhalt, der so nur auf dieser einen Seite steht. Übernommene Herstellertexte oder Textbausteine über mehrere Seiten hinweg verhindern, dass eine Seite sich abhebt.
URL
Die vollständige Adresse einer Seite aus Protokoll, Domain und Pfad. Kurze, sprechende URLs sind leichter zu merken, zu teilen und zu verstehen.
Usability
Die Gebrauchstauglichkeit einer Website, also wie leicht jemand eine konkrete Aufgabe erledigen kann. Sie lässt sich mit wenigen Testpersonen zuverlässig prüfen.
UTM-Parameter
Anhängsel an eine Adresse, die im Analysewerkzeug sichtbar machen, woher ein Besuch stammt. Ohne sie verschwinden Newsletter- und Anzeigenbesuche in Sammelkategorien.
Vektorgrafik
Eine Grafik aus mathematisch beschriebenen Formen statt aus Bildpunkten. Sie bleibt in jeder Größe scharf und ist meist deutlich kleiner als ein Foto, weshalb Logos und Symbole als Vektor gehören.
Vertrauenssignal
Ein Element, das Glaubwürdigkeit belegt: Referenzen, Kundenstimmen, Zahlen mit Quelle, Gesichter des Teams, Auszeichnungen, vollständige Rechtsangaben. Im B2B entscheidet die Summe dieser Signale über die Anfrage.
Viewport
Der sichtbare Bereich einer Seite im Browserfenster. Seine Größe bestimmt, welcher Breakpoint greift und was ohne Scrollen zu sehen ist.
Visuelle Hierarchie
Die Reihenfolge, in der das Auge Elemente wahrnimmt, gesteuert über Größe, Kontrast, Position und Weißraum. Wenn alles gleich wichtig aussieht, ist nichts wichtig.
WCAG
Die Web Content Accessibility Guidelines, der internationale Maßstab für barrierefreie Websites. Sie sind in drei Stufen aufgebaut; für die meisten gesetzlichen Anforderungen gilt Stufe AA.
Webfont
Eine Schriftart, die mit der Website ausgeliefert wird. Wird sie von einem fremden Server nachgeladen, fließt die IP-Adresse des Besuchers dorthin ab. Lokale Einbindung vermeidet das Problem.
Weißraum
Der bewusst leer gelassene Platz zwischen Elementen. Er ist keine Verschwendung, sondern das Mittel, mit dem Wichtiges Gewicht bekommt.
Wireframe
Ein bewusst schmuckloser Entwurf einer Seite, meist in Graustufen. Er klärt Struktur, Reihenfolge und Inhaltsmengen, bevor über Farbe und Bild gesprochen wird, und macht Diskussionen sachlich.
Wording
Die festgelegte Wortwahl einer Marke: wie Leistungen heißen, ob geduzt oder gesiezt wird, welche Begriffe vermieden werden. Uneinheitliches Wording lässt ein Unternehmen größer und unkoordinierter wirken, als es ist.
X-Robots-Tag
Eine Steueranweisung für Suchmaschinen, die nicht im Quelltext, sondern im Server-Header steht. Damit lassen sich auch Dateien wie PDFs von der Indexierung ausnehmen.
XML-Sitemap
Die maschinenlesbare Auflistung aller relevanten Adressen einer Website. Sie wird in der Search Console eingereicht und hilft besonders bei neuen oder umfangreichen Seiten.
YMYL
Your Money or Your Life. Googles Bezeichnung für Themen, die Gesundheit, Finanzen oder Sicherheit betreffen. An solche Inhalte legt Google strengere Qualitätsmaßstäbe an, vor allem bei Autorenschaft und Nachprüfbarkeit.
YouTube-SEO
Die Optimierung von Videos für die Suche innerhalb von YouTube und in Google. Titel, Beschreibung, Kapitelmarken und Transkript entscheiden darüber, ob ein Video gefunden wird.
Zielgruppe
Die Gruppe, für die ein Angebot gemacht ist. Sie wird erst brauchbar, wenn sie auch benennt, für wen das Angebot nicht gedacht ist.
Zielseite
Die Seite, auf der ein Besucher nach einem Klick landet. Bei Anzeigen und Newslettern entscheidet die Passung zwischen Versprechen im Link und Inhalt der Zielseite über Erfolg oder Absprung.
Zwischenüberschrift
Eine Überschrift innerhalb eines Textes, im Quelltext als H2 oder H3. Als Frage formuliert erhöht sie die Chance, in Antwortkästen und KI-Antworten zitiert zu werden.